The Brief: The Museum of Islamic Art inside the world-famous Pergamon Museum opened its doors for a contemporary intervention. The goal was to bring the collection to life and bridge the gap between the 8th century and modernity.
The Mission: Create a wall mural based on one of the famous frescoes from the Jordanian desert castle Qusayr 'Amra—the "Lady in the Bath."
The Concept: "MODERN HERITAGE" TAPE OVER chose an approach of reduction. Instead of copying the fresco photorealistically, the figure was translated into a minimalistic portrait filled with complex, graphic ornamentation. The concept plays with the contrast between tradition and modernity: the historical silhouette remains but is reinterpreted through abstract patterns. A vibrant blue color accent breaks up the earth tones, visually pulling the motif into the present.
The Execution: The artwork thrives on its unusual material mix. The artists combined the raw feel of brown masking tape (for organic, soft areas) with the hardness of black gaffer tape (for sharp contours). The blue duct tape served as a modern highlight. These different textures gave the flat mural an almost relief-like depth of detail. We took the fragility of the paper tape and the strength of the gaffer tape and tape that contrast into a unified image.
The Outcome: A harmonious dialogue of epochs. Through the earthy tones of the masking tape, the "Amra Dame" blended perfectly with the museum's stone walls, while the intricate patterns and the blue highlight provided a fresh, contemporary twist.
Das Briefing: Das Museum für Islamische Kunst im weltberühmten Pergamonmuseum öffnete seine Türen für eine zeitgenössische Intervention. Ziel war es, die Sammlung lebendig zu machen und einen Brückenschlag zwischen dem 8. Jahrhundert und der Moderne zu wagen. Die Aufgabe: Ein Wandbild zu schaffen, das auf einem der berühmten Fresken des jordanischen Wüstenschlosses Qusair 'Amra basiert – der „Dame im Badeschloss“.
Das Konzept: „Minimalistic Heritage“ TAPEOVER wählte einen Ansatz der Reduktion. Statt das Fresko fotorealistisch zu kopieren, wurde die Figur in ein minimalistisches Portrait übersetzt, das durch komplexe, grafische Ornamentik gefüllt wird. Das Konzept spielt mit dem Kontrast von Tradition und Moderne: Die historische Silhouette bleibt erhalten, wird aber durch abstrakte Muster neu interpretiert. Ein leuchtend blauer Farbakzent bricht die Erdtöne auf und holt das Motiv visuell in die Gegenwart.
Die Umsetzung: Das Werk lebt von seinem ungewöhnlichen Materialmix. Die Künstler kombinierten die raue Haptik von braunem Kreppband (für die organischen, weichen Flächen) mit der Härte von schwarzem Gaffer Tape (für die scharfen Konturen). Das blaue Gewebeband diente als modernes Highlight. Durch diese unterschiedlichen Texturen entstand eine Struktur, die dem flachen Wandbild eine fast reliefartige Detailtiefe verlieh. Es war eine Live-Performance, bei der die Besucher zusehen konnten, wie aus Klebeband Geschichte geschrieben wird.
Das Ergebnis: Ein harmonischer Dialog der Epochen. Die „Amra Dame“ fügte sich durch die erdigen Töne des Kreppbands perfekt in die Steinmauern des Museums ein, während die Muster und das blaue Highlight für einen frischen, zeitgenössischen Twist sorgten.